Design
# Design im Unterricht: Materialien, Ideen und Arbeitsblätter für die Klassen 4–7
Design ist ein fächerübergreifendes Thema, das sich ideal für den Deutsch-, Kunst- oder Sachunterricht eignet. Es verbindet ästhetische Gestaltung mit praktischer Anwendung und fördert dabei wichtige Kompetenzen wie Kreativität, Problemlösung und kritisches Denken. Doch wie lässt sich das Thema **Design** altersgerecht und methodisch vielfältig im Unterricht umsetzen? Dieser Artikel bietet Lehrkräften **Sachinformationen, Unterrichtsideen und konkrete Arbeitsmaterialien**, darunter ein **Design Arbeitsblatt** mit Lückentext, Wortspeicher, Hörverstehen und Suchsel.
Das Thema eignet sich besonders für die Klassenstufen 4 bis 7, da es hier um grundlegende Prinzipien geht, die sowohl im Alltag als auch in verschiedenen Berufsfeldern relevant sind. Im Folgenden finden Sie **fachliche Hintergründe, methodische Anregungen und Antworten auf häufige Fragen** – alles praxisnah aufbereitet für den direkten Einsatz im Klassenzimmer.
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## Sachinformationen: Was ist Design?
Design ist mehr als nur „schön machen“. Es geht darum, Gegenstände, Räume oder digitale Produkte so zu gestalten, dass sie **funktional, nutzerfreundlich und ästhetisch ansprechend** sind. Der Begriff stammt vom lateinischen *designare* („bezeichnen“, „entwerfen“) und umfasst heute eine Vielzahl von Disziplinen – von Produktdesign über Grafikdesign bis hin zu Webdesign.
### Definition und Ziele von Design
Laut dem [Klexikon](https://klexikon.zum.de/wiki/Design) (CC BY-SA 4.0) bedeutet Design:
> *„Dinge so zu gestalten, dass sie nicht nur schön aussehen, sondern auch praktisch sind.“*
Design verfolgt dabei mehrere Ziele:
1. **Funktionalität**: Der Gegenstand oder die Anwendung muss ihren Zweck erfüllen (z. B. ein Stuhl, der bequem ist).
2. **Nutzerfreundlichkeit**: Die Bedienung sollte intuitiv sein (z. B. ein Smartphone mit klarer Menüführung).
3. **Ästhetik**: Das Aussehen spielt eine Rolle, weil es Emotionen weckt und die Nutzung beeinflusst.
4. **Nachhaltigkeit**: Immer wichtiger wird die Frage, ob Materialien umweltfreundlich sind und ob das Produkt langlebig ist.
### Der Designprozess: Von der Idee zum fertigen Produkt
Design ist ein **iterativer Prozess**, der mehrere Phasen durchläuft:
1. **Recherche und Analyse**:
- Was ist das Problem? Wer sind die Nutzer:innen?
- Beispiel: Ein Designer, der eine Schulmappe entwirft, fragt Schüler:innen nach ihren Bedürfnissen.
2. **Ideenfindung (Brainstorming)**:
- Skizzen, Mindmaps oder Modelle helfen, erste Entwürfe zu entwickeln.
3. **Entwurf (Prototyping)**:
- Aus den Ideen werden konkrete **Entwürfe** (z. B. Zeichnungen oder digitale Mock-ups).
4. **Testphase**:
- Nutzer:innen probieren den Entwurf aus. Der Designer beobachtet, wo es **Probleme** gibt (z. B. ob ein Knopf zu klein ist).
5. **Optimierung und Finalisierung**:
- Basierend auf dem Feedback wird der Entwurf verbessert.
### Berufe im Bereich Design
Design ist nicht nur ein Schulfach, sondern auch ein Berufsfeld. Wichtige Berufe sind:
- **Produktdesigner:in**: Gestaltet Alltagsgegenstände wie Möbel, Spielzeug oder Elektronik.
- **Grafikdesigner:in**: Entwirft Logos, Plakate oder Buchcover.
- **Webdesigner:in**: Plant die Struktur und das Aussehen von Internetseiten.
- **Modedesigner:in**: Entwickelt Kleidung und Accessoires.
- **Innenarchitekt:in**: Plant die Gestaltung von Räumen.
Für Schüler:innen ist es spannend zu erfahren, dass Design **kein rein künstlerischer Beruf** ist, sondern oft technische und psychologische Kenntnisse erfordert. Ein guter Designer muss z. B. verstehen, wie Menschen Farben wahrnehmen oder wie Materialien verarbeitet werden.
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## Unterrichtsideen und Methoden
Design lässt sich auf vielfältige Weise im Unterricht behandeln. Im Folgenden finden Sie **konkrete Vorschläge für Einstieg, Erarbeitung, Sicherung und Differenzierung** – inklusive des Einsatzes des **Design Arbeitsblatts** mit Lückentext, Wortspeicher und Suchsel.
### Einstieg: Design im Alltag entdecken
**Methode: „Design-Detektive“ (Partnerarbeit)**
- Die Schüler:innen suchen in ihrem Klassenzimmer oder zu Hause nach Gegenständen, die besonders gut oder schlecht designed sind.
- **Fragen zur Reflexion**:
- Welcher Gegenstand ist besonders praktisch? Warum?
- Wo gibt es **Probleme** bei der Nutzung? (z. B. eine Türklinke, die schwer zu greifen ist)
- Wie würde man den Gegenstand verbessern?
- **Material**: Smartphones oder Tablets für Fotos, Arbeitsblatt mit Leitfragen.
**Alternativ: Bildimpuls**
- Zeigen Sie Fotos von Alltagsgegenständen (z. B. eine Zahnbürste, ein Stuhl, eine App-Oberfläche) und lassen Sie die Schüler:innen beschreiben, was ihnen auffällt.
- **Frage**: *„Würdet ihr diesen Gegenstand nutzen? Warum (nicht)?“*
### Erarbeitung: Grundlagen mit dem Design Arbeitsblatt vertiefen
Das **[Design-Arbeitsblatt mit Lückentext, Wortspeicher, Hörverstehen und Suchsel](https://eduki.com/de/material/2048028/design-lueckentext-mit-wortspeicher-hoerverstehen-und-suchsel)** eignet sich ideal für die Erarbeitungsphase. Es kombiniert **Leseverstehen, Wortschatzarbeit und Hörverstehen** und ist differenziert einsetzbar.
#### Aufbau des Arbeitsblatts:
1. **Lückentext mit Wortspeicher**:
- Die Schüler:innen füllen einen Text zum Thema Design mit vorgegebenen Begriffen aus (z. B. *„Design bedeutet, Dinge wie Geräte, Kleidung, Autos oder **Webseiten** so zu gestalten…“*).
- Der **Wortspeicher** enthält Begriffe wie *Entwürfe, Beruf, Personen, Probleme, Wünsche*.
- **Differenzierung**:
- Stärkere Schüler:innen können den Text ohne Wortspeicher ergänzen.
- Schwächere Schüler:innen erhalten den Wortspeicher als Hilfe.
2. **Hörverstehen**:
- Ein kurzer Audio-Text (z. B. eine Beschreibung des Designprozesses) wird vorgespielt. Die Schüler:innen beantworten Fragen dazu.
- **Tipp**: Falls kein Audio verfügbar ist, kann die Lehrkraft den Text vorlesen.
3. **Suchsel (Wortgitter)**:
- Begriffe wie *Designer, Entwurf, Nutzer, Funktion* müssen im Gitter gefunden werden.
- **Methode**: Die Schüler:innen arbeiten in Partnerarbeit und tauschen sich über die Begriffe aus.
**Didaktischer Hinweis**:
- Der Lückentext eignet sich auch für **DaZ/DaF-Lernende**, da der Wortspeicher die Sprachproduktion unterstützt.
- Das Suchsel fördert die **Leseflüssigkeit** und das **Wortschatzgedächtnis**.
### Sicherung: Design-Projekt im Unterricht
Nach der theoretischen Erarbeitung können die Schüler:innen ihr Wissen in einem **kleinen Design-Projekt** anwenden. Mögliche Aufgaben:
#### 1. „Verbessere einen Alltagsgegenstand“ (Einzel- oder Gruppenarbeit)
- **Aufgabe**: Wählt einen Gegenstand aus dem Klassenzimmer (z. B. einen Schulranzen, einen Stift, einen Stuhl) und überlegt, wie man ihn **funktionaler oder schöner** gestalten könnte.
- **Material**: Papier, Stifte, Bastelmaterial (z. B. Pappe, Kleber, Schere).
- **Ablauf**:
1. **Recherche**: Beschreibt, welche **Probleme** der Gegenstand hat.
2. **Entwurf**: Skizziert eine verbesserte Version.
3. **Präsentation**: Stellt eure Idee vor und begründet eure Entscheidungen.
- **Frage zur Reflexion**: *„Würdet ihr euren Entwurf wirklich nutzen? Warum (nicht)?“*
#### 2. „Design-Challenge: Die perfekte Schulmappe“ (Gruppenarbeit)
- **Aufgabe**: Entwerft eine Schulmappe, die **praktisch, nachhaltig und schön** ist.
- **Kriterien**:
- Welche Materialien werden verwendet? (z. B. recycelte Stoffe)
- Wie viele Fächer hat sie? Wo sind sie platziert?
- Welche Farben und Muster werden verwendet?
- **Material**: Plakat, Stifte, Collagenmaterial.
- **Präsentation**: Jede Gruppe stellt ihren Entwurf vor. Die Klasse gibt Feedback.
#### 3. Digitales Design: Eine Webseite planen (für höhere Klassenstufen)
- **Aufgabe**: Plant das Design einer Webseite für ein fiktives Schulprojekt (z. B. eine Schülerzeitung).
- **Fragen zur Orientierung**:
- Welche **Schriftarten** und Farben passen zum Thema?
- Wie sind die Menüpunkte angeordnet?
- Wo werden Bilder und Texte platziert?
- **Material**: Papier oder digitale Tools wie [Canva](https://www.canva.com/) (kostenpflichtige Version für Schulen verfügbar).
- **Sicherung**: Die Entwürfe werden ausgestellt oder digital präsentiert.
### Differenzierung und Sprachförderung
Design ist ein Thema, das sich gut für **differenziertes Arbeiten** eignet. Hier einige Ideen:
| **Niveau** | **Aufgabe** | **Material** |
|---------------------|-----------------------------------------------------------------------------|------------------------------------------------------------------------------|
| **Grundniveau** | Lückentext mit Wortspeicher ausfüllen. | [Design-Arbeitsblatt](https://eduki.com/de/material/2048028/design-lueckentext-mit-wortspeicher-hoerverstehen-und-suchsel) |
| **Mittleres Niveau**| Einen Gegenstand beschreiben und Verbesserungsvorschläge machen. | Arbeitsblatt mit Leitfragen, Fotos von Alltagsgegenständen. |
| **Erweitertes Niveau** | Ein eigenes Design-Projekt umsetzen (z. B. Schulmappe oder Webseite). | Bastelmaterial, digitale Tools, Plakate. |
**Für DaZ/DaF-Lernende**:
- **Wortschatzarbeit**: Begriffe wie *Entwurf, Nutzer, Funktion* mit Bildern verknüpfen.
- **Satzanfänge vorgeben**: *„Der Designer muss…“, „Ein Problem ist, dass…“*.
- **Partnerarbeit**: Stärkere Schüler:innen unterstützen schwächere.
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## Häufige Suchfragen zu „Design im Unterricht“
Lehrkräfte suchen oft nach konkreten Anregungen für den Unterricht. Hier beantworten wir drei **typische Long-Tail-Fragen** mit fachlichen und methodischen Hinweisen.
### Wie erkläre ich Design einfach für die Klassen 4–7?
Design lässt sich mit **Alltagsbeispielen** und **handlungsorientierten Methoden** gut vermitteln. Wichtig ist, den Begriff nicht nur theoretisch zu erklären, sondern erfahrbar zu machen.
**Schritt-für-Schritt-Erklärung für Schüler:innen**:
1. **Einstieg mit Beispielen**:
- Zeigen Sie zwei Versionen desselben Gegenstands (z. B. eine alte und eine moderne Zahnbürste).
- **Frage**: *„Welche würdet ihr lieber benutzen? Warum?“*
2. **Definition mit eigenen Worten**:
- *„Design bedeutet, Dinge so zu gestalten, dass sie **praktisch** und **schön** sind.“*
- Beispiele nennen: *„Ein Stuhl muss bequem sein (praktisch) und gut aussehen (schön).“*
3. **Design-Prozess an einem Beispiel**:
- Nehmen Sie einen einfachen Gegenstand wie einen **Schulranzen**.
- **Fragen**:
- *„Welche Probleme hat euer Ranzen?“* (z. B. zu schwer, unübersichtlich)
- *„Wie würdet ihr ihn verbessern?“* (z. B. leichtere Materialien, mehr Fächer)
4. **Eigene Ideen entwickeln lassen**:
- Die Schüler:innen skizzieren einen verbesserten Gegenstand (z. B. eine Schulmappe).
- **Reflexion**: *„Was habt ihr bei eurem Entwurf bedacht? Funktion? Aussehen?“*
**Material-Tipp**:
Das **[Design-Arbeitsblatt mit Lückentext](https://eduki.com/de/material/2048028/design-lueckentext-mit-wortspeicher-hoerverstehen-und-suchsel)** eignet sich perfekt, um die Definition zu festigen. Der Wortspeicher unterstützt dabei, die richtigen Begriffe zu finden.
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### Wie gestalte ich einen Unterrichtseinstieg zum Thema Design?
Ein guter Einstieg weckt Neugier und stellt einen **Alltagsbezug** her. Hier drei bewährte Methoden:
#### 1. „Design oder Zufall?“ (Bildvergleich)
- **Material**: Zwei Bilder desselben Gegenstands – eines professionell designed (z. B. ein modernes Smartphone), eines „zufällig“ entstanden (z. B. ein selbstgebasteltes Handy aus Pappe).
- **Frage**: *„Welches der beiden Geräte würdet ihr lieber nutzen? Warum?“*
- **Ziel**: Die Schüler:innen erkennen, dass Design **bewusste Entscheidungen** erfordert.
#### 2. „Das hässlichste Produkt der Welt“ (Provokation)
- **Material**: Fotos von absichtlich schlecht designeden Produkten (z. B. eine Türklinke, die wie ein Kunstwerk aussieht, aber schwer zu bedienen ist).
- **Frage**: *„Warum ist dieses Design unpraktisch? Wie würdet ihr es verbessern?“*
- **Vorteil**: Die Schüler:innen setzen sich kritisch mit Design auseinander.
#### 3. „Design-Rätsel“ (Hörverstehen)
- **Material**: Ein kurzer Audio-Text (z. B. *„Ich bin ein Gegenstand, den ihr jeden Tag nutzt. Ich habe Knöpfe, aber ich bin kein Kleidungsstück. Mein Design soll euch helfen, schneller zu arbeiten.“* – Lösung: eine Tastatur).
- **Ablauf**:
1. Die Schüler:innen raten, um welchen Gegenstand es sich handelt.
2. Sie beschreiben, welche **Design-Elemente** wichtig sind (z. B. Größe der Tasten, Anordnung der Buchstaben).
- **Tipp**: Das **Hörverstehen** aus dem [Design-Arbeitsblatt](https://eduki.com/de/material/2048028/design-lueckentext-mit-wortspeicher-hoerverstehen-und-suchsel) kann hier eingesetzt werden.
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### Welche Materialien eignen sich für eine Design-Unterrichtsreihe?
Eine Unterrichtsreihe zum Thema Design sollte **theoretische Grundlagen** mit **praktischen Anwendungen** verbinden. Hier eine Übersicht über geeignete Materialien und Methoden:
| **Phase** | **Material/Methode** | **Ziel** |
|--------------------|--------------------------------------------------------------------------------------|--------------------------------------------------------------------------|
| **Einstieg** | Bildvergleich, Design-Rätsel, Alltagsgegenstände | Neugier wecken, Alltagsbezug herstellen. |
| **Erarbeitung** | [Design-Arbeitsblatt mit Lückentext und Wortspeicher](https://eduki.com/de/material/2048028/design-lueckentext-mit-wortspeicher-hoerverstehen-und-suchsel) | Grundbegriffe klären, Wortschatz festigen. |
| **Vertiefung** | Klexikon-Artikel ([CC BY-SA 4.0](https://klexikon.zum.de/wiki/Design)) | Sachinformationen vertiefen. |
| **Anwendung** | Design-Projekt (z. B. Schulmappe, Webseite) | Kreativität und Problemlösungskompetenz fördern. |
| **Sicherung** | Präsentation der Projekte, Gallery Walk, Feedback-Runde | Ergebnisse reflektieren und präsentieren. |
| **Differenzierung**| Wahlaufgaben (z. B. einfacher Lückentext vs. komplexes Design-Projekt) | Alle Schüler:innen entsprechend ihres Niveaus fördern. |
**Zusätzliche Materialien**:
- **Videos**: Kurze Dokumentationen über Designer:innen (z. B. auf [ARD alpha](https://www.ardalpha.de/)).
- **Bücher**: *„Das große Buch vom Design“* (DK Verlag) – für höhere Klassenstufen.
- **Digitale Tools**: [Canva](https://www.canva.com/) (für Webdesign-Projekte), [Tinkercad](https://www.tinkercad.com/) (für 3D-Design).
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## FAQ: Häufige Fragen von Lehrkräften
### Wie viel Zeit sollte ich für das Thema Design einplanen?
Das hängt von der Tiefe der Behandlung ab:
- **Einzelstunde**: Einstieg mit Bildvergleich + Lückentext aus dem [Design-Arbeitsblatt](https://eduki.com/de/material/2048028/design-lueckentext-mit-wortspeicher-hoerverstehen-und-suchsel).
- **Unterrichtsreihe (3–5 Stunden)**:
- 1. Stunde: Einstieg und Definition.
- 2. Stunde: Design-Prozess (Recherche, Entwurf, Test).
- 3.–4. Stunde: Praktisches Projekt (z. B. Schulmappe entwerfen).
- 5. Stunde: Präsentation und Reflexion.
### Eignet sich das Thema Design auch für fächerübergreifenden Unterricht?
Ja! Design lässt sich gut mit anderen Fächern verbinden:
- **Kunst**: Gestaltungsprinzipien (Farbe, Form, Komposition).
- **Sachkunde/Wirtschaft**: Berufe im Bereich Design, Nachhaltigkeit.
- **Deutsch**: Beschreibungen verfassen (z. B. *„Beschreibe dein Design-Projekt“*).
- **Mathematik**: Maße und Proportionen (z. B. beim Entwerfen einer Verpackung).
- **Informatik**: Webdesign, Programmierung von Benutzeroberflächen.
### Wie kann ich das Thema Design für DaZ/DaF-Lernende aufbereiten?
Design ist ein **sprachsensibles Thema**, das sich gut für DaZ/DaF eignet, weil es:
- **Alltagsbezug** hat (Gegenstände, die alle kennen).
- **visuelle Unterstützung** ermöglicht (Bilder, Skizzen).
- **kooperative Methoden** zulässt (Partner- oder Gruppenarbeit).
**Tipps für DaZ/DaF**:
- **Wortschatz vorentlasten**: Begriffe wie *Entwurf, Nutzer, Funktion* mit Bildern oder Gesten erklären.
- **Satzanfänge vorgeben**: *„Der Designer muss…“, „Ein Problem ist, dass…“*.
- **Hörverstehen vereinfachen**: Langsam sprechen, Schlüsselwörter wiederholen.
- **Schreibhilfen anbieten**: Wortkarten, Lückentexte (wie im [Design-Arbeitsblatt](https://eduki.com/de/material/2048028/design-lueckentext-mit-wortspeicher-hoerverstehen-und-suchsel)).
### Welche Kompetenzen fördert das Thema Design?
Design ist ein **multidimensionales Thema**, das verschiedene Kompetenzen anspricht:
1. **Fachkompetenz**:
- Wissen über Designprinzipien (Funktion, Ästhetik, Nutzerfreundlichkeit).
- Verständnis für den Designprozess (Recherche → Entwurf → Test → Optimierung).
2. **Methodenkompetenz**:
- Problemlösungskompetenz (Wie verbessere ich einen Gegenstand?).
- Präsentationskompetenz (Vorträge, Plakate, digitale Präsentationen).
3. **Sozialkompetenz**:
- Teamarbeit (z. B. in Design-Projekten).
- Feedback geben und annehmen.
4. **Personale Kompetenz**:
- Kreativität (eigene Ideen entwickeln).
- Kritisches Denken (Design hinterfragen: *„Ist das wirklich praktisch?“*).
### Wo finde ich weitere Materialien zum Thema Design?
Neben dem **[Design-Arbeitsblatt mit Lückentext, Wortspeicher und Suchsel](https://eduki.com/de/material/2048028/design-lueckentext-mit-wortspeicher-hoerverstehen-und-suchsel)** gibt es weitere Quellen:
- **Klexikon**: [Artikel zu Design](https://klexikon.zum.de/wiki/Design) (CC BY-SA 4.0) – für Hintergrundwissen.
- **Museen**: Viele Designmuseen bieten **Online-Ausstellungen** oder Unterrichtsmaterialien an (z. B. [Design Museum London](https://designmuseum.org/)).
- **Bildungsplattformen**:
- [Lehrermarktplatz](https://www.lehrermarktplatz.de/) (Suchbegriff: *„Design Unterrichtsmaterial“*).
- [Eduki](https://eduki.com/de/autor/400839/snice-1) – weitere Materialien des Autors.
- **Bücher**:
- *„Design. Die ganze Geschichte“* (DK Verlag) – für Lehrkräfte und höhere Klassenstufen.
- *„Kinder entdecken Design“* (Verlag an der Ruhr) – mit praktischen Unterrichtsideen.
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## Zusammenfassung: Design im Unterricht – kurz und knapp
- **Was ist Design?**
- Gestaltung von Gegenständen, Räumen oder digitalen Produkten mit Fokus auf **Funktion, Nutzerfreundlichkeit und Ästhetik**.
- Design ist ein **iterativer Prozess** (Recherche → Entwurf → Test → Optimierung).
- **Warum Design im Unterricht?**
- Fördert **Kreativität, Problemlösungskompetenz und kritisches Denken**.
- Eignet sich für **fächerübergreifenden Unterricht** (Deutsch, Kunst, Sachkunde, Informatik).
- **Alltagsbezug** macht das Thema greifbar.
- **Methoden und Materialien**:
- **Einstieg**: Bildvergleich, Design-Rätsel, Alltagsgegenstände.
- **Erarbeitung**: [Design-Arbeitsblatt mit Lückentext und Wortspeicher](https://eduki.com/de/material/2048028/design-lueckentext-mit-wortspeicher-hoerverstehen-und-suchsel).
- **Anwendung**: Design-Projekte (z. B. Schulmappe, Webseite entwerfen).
- **Differenzierung**: Wahlaufgaben, Sprachhilfen für DaZ/DaF.
- **Kompetenzen**:
- Fachkompetenz (Designprinzipien), Methodenkompetenz (Problemlösung), Sozialkompetenz (Teamarbeit), personale Kompetenz (Kreativität).
- **Zeitaufwand**:
- Einzelstunde (Einstieg + Lückentext) oder Unterrichtsreihe (3–5 Stunden).
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## Abschluss: Materialien für den direkten Einsatz
Das Thema Design lässt sich mit den richtigen Materialien **abwechslungsreich und lehrplanrelevant** umsetzen. Besonders empfehlenswert ist das **[Design-Arbeitsblatt mit Lückentext, Wortspeicher, Hörverstehen und Suchsel](https://eduki.com/de/material/2048028/design-lueckentext-mit-wortspeicher-hoerverstehen-und-suchsel)**, das sich ideal für die Klassen 4–7 eignet. Es kombiniert **Leseverstehen, Wortschatzarbeit und Hörverstehen** und ist differenziert einsetzbar.
Für weitere **Unterrichtsmaterialien zum Thema Design** lohnt sich ein Blick in den [Shop des Autors auf Eduki](https://eduki.com/de/autor/400839/snice-1). Dort finden Sie zusätzliche Arbeitsblätter, Projektideen und differenzierte Aufgabenstellungen.
Design ist mehr als nur „schön machen“ – es ist eine **Schlüsselkompetenz für die Zukunft**. Mit den hier vorgestellten Ideen und Materialien können Sie das Thema **fachlich fundiert und praxisnah** in Ihren Unterricht integrieren.
Material auf eduki ansehen →